Wo habe ich wohl diese Fotos aufgenommen?
INDOCHINE haben die Franzosen ihre fernöstlichen Kolonien genannt: nämlich Cambodia, Vietnam und Laos. Diese 3 Länder wollten wir besuchen. Wir kauften uns einen Flug nach Bangkok und von dort aus organisierten wir unsere weiteren Fahrten.
Wir benützten nur öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn – nur einmal mussten wir einen Flug nehmen. Und einmal half uns ein Schutzengel…
Unsere Stationen waren Bangkok, Siem Reap, Angkor, der Königspalast in Pnomh Penh, Saigon (Tet Fest), Hoi An, Köngigstadt von Hue, Hanoi, Laos, Luang Prabang, Hua Xai, Mekong (Flussfahrt), Luang Prabang und wieder Bangkok.
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Dieser Südostasien-Reisebericht ist – so wie letztes Jahr – umfangreich. Daher gibt es ihn hier als 63seitiges PDF-Dokument zum Herunterladen und Weiterverteilen.
Du kannst den Bericht auch hier gleich online durchlesen.
Über Fordy, unser neues Campingauto
Eines Tages Anfang Juni 2010 fuhren wir von Wien nach Stillfried. Am Rand von Strasshof war ein Platz der von ein paar wacklerten Zäunen umgeben ist und dort stand er: ein Ford Transit –Kastenwagen Baujahr 2003. Mit extra langer Ladefläche. Über eine Handynummer erreichten wir den Verkäufer. Der Preis entsprach unseren finanziellen Vorstellungen (Walter hat nächtelang im Internet recherchiert). Unser neuer „Fordy“ bekam problemlos das heißersehnte „Pickerl“, nachdem wir einige Reparaturen machen ließen (Reifen, Bremsen…).
Der Vorteil gegenüber unserem alten Campingwagen, dem Nissan Trade, ist der größere Wohnraum (sprich, der Platz, der abseits der Betten zum Wohnen bleibt). Die 1.75 m2 sind geradezu luxuriös im Vergleich zu den 0,75 m2 alten Wohnraum. Wenn wir Kater Fritz früher auf unseren Reisen mit hatten, wurde er wegen Platzmangels entweder auf das Bett oder unter das Bett verscheucht (meist ging er von selbst auf dem ihm zugewiesenen Platz).
Leider sind wir beide nicht mehr so beweglich wie die Affen, und ich lege gerne meine Beine hoch oder schlafe ein Stündchen am Nachmittag. Das war bisher im Campy nicht möglich. Bei Schönwetter kein Problem. Ich nahm meinen Liegestuhl und schlief vor der Tür. Strecksessel vor die Tür stellen heißt aber campen …. und wild campen ist in Mitteleuropa nicht erlaubt, und in Deutschland kommt spätestens nach 5 Minuten ein Wächter, der einem vertreibt oder mit der Polizei droht.( Parken darf man hingegen überall, und was man in seinem Auto macht, geht niemanden etwas an.)
Positive Überraschung: der alte Besitzer des Ford Transit war ein Pedant. Das Auto hat weder einen Rostfleck noch eine Unfalldelle. Wir entfernten die Innenverkleidung und fanden darunter einen völlig unversehrten glänzenden Originallack. Wir isolierten den Innenraum inklusive Boden mit Styropor, darüber kamen Schaumisolationsplatten, die an einer Seite mit Silberfolie beschichtet sind (damit sich das Auto nicht so aufheizt). Die Abdeckplatten waren leicht zu montieren.
Beim „Bauhaus“ haben wir ein neues Holz entdeckt: geleimte Holzplatten aus chinesischen Leichtholz, federleicht im Vergleich zu herkömmlichen Platten. Das Holz zersplittert nicht, wenn man dicke Schrauben hineindreht und ist auch ungestrichen feuchtigkeitsunempfindlich. Das Holz ist so leicht, daß ich die leere Küchenzeile mit einer Hand leicht aufheben konnte. Große Neuerung im Innenraum: ein Bett bleibt immerzu offen, während das zweite Bett bei Tag eine bequeme Sitzbank bleibt. Auf einem Tisch zwischen den Betten kann man bequem essen oder den (kleinen) Laptop aufstellen.
Oberhalb von meinem Bett montierte Walter eine Leselampe. Ich habe Schlafstörungen, und zwischen 3 und 6 Uhr in der Früh kann ich jetzt lesen… bis ich wieder einschlafe… ohne Walter zu stören. Walter hat ca. 200 Meter Kabel verlegt. Wir haben 2 Solarpanelen am Dach und die speisen zwei 40 kg schwere Gelbatterien. Eine Diesel Standheizung sorgt bei kühlen Außentemperaturen für ein warmes Auto.
Ich will mein Gepäck noch einmal reduzieren, aber im Laufe der Jahre ändert sich das Gepäck. Der kleine Laptop braucht einen sicheren Platz, meine Bücher sollten nicht im Laufe der Nacht in mein Bett fallen, und ein Plätzchen für Schmutzwäsche ist von Vorteil. Meine Apotheke wird ( leider) immer größer. und ein Blutdruckmessgerät muß auch mit.
Der neuer „Fordy“ wurde wieder dunkelblau – halbmatt gestrichen – auf keinen Fall schön lackiert, sondern mit einer Rolle so gestrichen, daß das Auto von außen arm aussah. Nur wer kein Geld hat, streicht sich sein Auto selber, und so sieht man jede Fliege die man mitgestrichen hat und jedes Blättchen, welches der Wind auf das Auto geblasen hat. Auf das fertig gestrichene Auto kam die Folie mit der Aufschrift „MESSWAGEN 2“. Wir wollen ja weiterhin möglichst unauffällig durch die Gegend fahren und vor allem ungestört und unentdeckt in der „Oberpampa“ schlafen.
Unser neues Campingauto hat ein paar Pferdestärken mehr in seinem Bauch. Das erleichtert das Überholen. Das Auto wiegt vollgepackt inklusive Wasser und vollen Tank 3200 kg … sogar wenn ich drinnen sitze. Für uns ist somit eine Gewichtskontrolle kein Problem.
Wir wählten die Atlantikküste als Reiseziel, denn im Westen geht die Sonne später unter. Wir waren recht spät dran mit unserer Reise, der Umbau dauerte fast 2 ½ Monate.
Die Reise beginnt
Am 7.September 2010 war es endlich soweit. Wir stiegen erwartungsvoll in unser „neues“ Campingauto. Wir fuhren in Richtung Normandie.
Im alten Campy hatten wir keinen Tisch. Am Tisch zu sitzen und zu essen (etwas wenn es draußen regnete) war nicht möglich. Nun haben wir Fordi, der ist einen Meter länger, und alles ist anders: Abends wird der Tisch versenkt und ist Teil des großen Betts. Unter Tags bietet er bequemen Sitzplatz und – dahinter – immer noch Platz zum Liegen.
Walter kann sitzen, ich kann mich im Liegen entspannen. Wir können gemeinsam bei Regenwetter im Fordi essen. Das ist großer Zugewinn an Lebensqualität.
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Unser alter, guter „Campy“ wird von „Fordy“ abgelöst – im August wird er hoffentlich so weit sein. Mit größerem Innenraum, mit mehr Platz zum Entspannen.
Ich habe in Internet recherchiert und viele Reiseberichte gelesen. Die meisten Reiseberichte sind weder ehrlich, noch geben sie einen guten Rat. Das findet man schnell heraus. Wenn in zwei Berichten Probleme ähnlich beschrieben werden, kann man davon ausgehen, dass die Beschreibungen reell sind. Ich selbst habe mich immerzu bemüht, anderen Reisenden meine Erfahrungen so weiterzugeben, damit sie eine echte Hilfe sein konnten.
Die besten Hinweise habe ich mir für die Reise ausgedruckt. Diese Dokumente waren wichtig für mich, weil sie mir halfen, die Preise besser abzuschätzen. Leider werden in Reiseberichten nur selten Preise erwähnt, obwohl das oft nützlicher wäre als die Beschreibung eines Tempels in Angkor.
Unter diesem Aspekt ist mein Südostasien-Reisebericht zu sehen. Er ist weit umfangreicher ausgefallen als meine anderen Berichte, daher gibt es ihn hier als 60seitiges PDF-Dokument zum Herunterladen und Weiterverteilen.
Du kannst den Bericht auch hier gleich online durchlesen.
Tags:Bangkok, Cambodia, Malaysia, Reisebericht, Rothemden, Thailand
Es wird hergeräumt und weggeräumt
Es wird einsortiert und aussortiert
Es wird hineingegeben und herausgenommen
Es wird hingelegt und weggelegt
Es wird eingepackt und ausgepackt
Und der Koffer wiegt immer noch 20kg
Sie hat Lust auf Palatschinken.
Sie ruft ins Wohnzimmer: Willst Du Palatschinken?
Er antwortet, während er den ewigbrüllenden Fernseher leiser dreht:
„Ja, bring mir den Schinken.“
Sie geht zum Regal, sieht ein Buch mit der Aufschrift: Kochbuch.
Sie will ihr Buch nicht kochen und stellt es zurück.
Süßspeisen steht auf dem nächsten Buchrücken:
Ja, süß will sie speisen und öffnet es.
Man schlage 3 Eier mit einem Schneebesen.
Sie will die 3 Eier nicht mit dem Besen schlagen mit dem sie den Schnee kehrt.
Eier schlagen ist brutal.
Lieber schlägt sie die Morgenzeitung auf.
Die Zeitung spürt die Brutalität nicht, sie ist bereits weich.
Hier liest sie: Kochschule von Alfons Schuhbeck.
Ja, in die Schule gehen ist nützlich, auch wenn sie kocht.
Es steht: Palatschinken, eine runde Sache.
Sie will ihre Palatschinken nicht rund, sondern eckig.
Ob sie aus der Schule fliegt, weil sie aneckt?
Sie lernt ein einfaches Rezept: man verrühre 100 Gramm Mehl mit
300 ml Milch, rühre 3 Eier, 3 Esslöffel weicher Butter 1 Priese Salz und 2 Esslöffel Zucker.
Sie stellt fest, dass das Rezept entgegen den Versprechungen keinesfalls einfach ist.
Die 3 Eier lassen sich nicht mit Mehl und Milch verrühren, obwohl sie sich ständig rühren.
Wie groß ist ein Esslöffel, einer nimmt einen großen, der anderer einen kleinen Löffel: Beide essen mit diesem Löffel.
Warme weiche Butter rutscht von kleinen Esslöffel leichter herunter als vom großen.
Man kann die Palatschinken sofort backen, steht geschrieben,
man sollte den Teig besser ruhen lassen.
Wieso soll der Teig ruhen? Der ist doch nicht müde.
Ein Teig arbeitet doch nicht.
Man sollte eher sie ruhen lassen, vielleicht versteht sie dann das Rezept und kann es nachkochen, ohne in die Schule gehen zu müssen, wo es ohnehin schon kocht.
Wie gewinnt man eine Reise? Bei unserer letzten Flugbuchung nach Bangkok kreuzte Walter das Kästchen an: „Wollen Sie bei unserem Gewinnspiel mitmachen?“ Wir wollten und bekamen eine Zusage. Der Termin passte auch. Ich war vom Reiseziel Antalya in der Türkei nicht begeistert. Ephesus stand auch auf dem Programm, und nur wegen dieser antiken Stadt war ich bereit, die Reise mitzumachen. Weiterlesen
Nach meiner Diplomprüfung als medizinisch-technische Analytikerin bot man mir einen Posten als „Mädchen für alles“ in der Herzchirurgie an. Vor 45 Jahren bestand das Allgemeine Krankenhaus aus Provisorien und Baracken. Dennoch entwickelte sich die Herzchirurgie zu einer medizinischen Sparte, die spektakuläre Erfolge aufweisen konnte. Das Einbauen eines Schrittmachers war damals wie auch heute eine kleine Operation. Die großen Operationen fanden in der Früh statt, und erst danach wurden die Schrittmacher eingepflanzt, denn es gab nur einen spezifischen Operationssaal. Weiterlesen
Schon am 26. Oktober, unserem Nationalfeiertag, beginnt eine Art Völkerwanderung auf den Berg hinauf, auf dessen Kuppe ein Friedhof sitzt wie eine schwere Krone. Die Dorfbewohner kommen mit viel Schwung per Auto den Kirchberg hinaufgefahren, obwohl es verboten ist. Unter einem Fahrverbotsschild ist zu lesen: Zufahrt nur für Anrainer (früher war noch eine Zusatztafel angebracht auf der stand: auch für Friedhofsbenutzer) aber diese Tafel wurde mutwillig heruntergerissen. Ich nehme an, von einem Souvenirjäger. Bei so viel ungewohntem Verkehr geht sogar Kater Fritz ungern aus dem Haus.
Riesige Kränze und Blumengebinde werden aus den Autos gezerrt und die 10 Stufen zum Friedhof hinauf geschleppt. Wenn man hier eine Grabstätte hat, verpflichtet man sich diese zu pflegen, wobei Übertreibungen keine Grenzen gesetzt sind. Jeder will sein Auto ganz nah am Eingangstor parken. Man lässt sein Auto einfach stehen, ähnlich wie ein Cowboy sein Pferd. Ein Pferd kann bekanntlich ausweichen, aber in diesem Fall nützt nur ein lautes Hupen, wenn die Wegfahrt schier unmöglich ist. Weiterlesen
Es ist ein ungewöhnlich heißer Herbsttag. Völlig erschöpft vom Schneiden der Hecke lasse ich mich auf das Bankerl vor unserem Küchenfenster plumpsen. Plötzlich bemerke ich, wie sich fesch herausgeputzte Dorfbewohner der Kirche nähern. Es ist doch Samstagnachmittag, und jeder hat Blumen mitgebracht, die feinsäuberlich in Silberpapier eingewickelt sind.
Eine Taufe kann es nicht sein, denke ich, das Baby vom Herrn Pfarrer ist noch nicht auf der Welt. Eine Hochzeit kann schon gar nicht sein. Hochzeiten gibt es keine mehr hier im Dorf, seit dem man einen schwarzen Pfarrer aus dem Kongo hier her verpflanzt hat. Ein schwarzer Pfarrer bringt Unglück, sagen die hiesigen Weinbauern, und tatsächlich: Alle Ehen, die dieser Geistliche gesegnet hat, sind binnen kürzester Zeit auseinander gegangen. Weiterlesen
10 Tage vor Abfahrt wurde ich in der Wiener U–Bahn (U4) bestohlen: Das Geld für die letzten Reiseeinkäufe, Kreditkarten, Führerschein, E–Card für Krankenkassa. Die Diebesbande war gut organisiert, denn es waren kaum Leute in der U-Bahn. Als ich meinen neu codierten Führerschein vom Verkehrsamt abholte, traf ich 5 junge Mütter mit ihren Kinderwägen. Sie wurden am selben Tag wie ich ausgeraubt, in der gleichen, fast leeren U-Bahn.
Als Glücksfall empfand ich, dass wir Kater Fritz nicht mitnehmen mussten. Kater Fritz war schon vor 2 Jahren mit uns in Norwegen und Finnland und kennt Skandinavien. Kater Fritz wurde zu einem Katzenliebhaber in Wien gebracht. Er und Fritz sind Individualisten und passen exzellent zusammen. Fritz war beim Abschied etwas nervös, aber ich wusste ihn in guten Händen. Ohne Kater zu verreisen erspart viel Gepäck, weil wir für jeden Tag eine Dose Katzenproviant mitnehmen hätten müssen … das wären 90 Stück.
Diese Reise war kaum vorbereitet, denn ich war meinen gestohlenen Papieren nachgehetzt. Wir hatten ein paar uninteressante Kurzführer, eine Landkarte und unser Garmin GPS (Satellitennavigation). Weiterlesen
(Dies ist ein Ausschnitt aus dem Reisebericht Finnland und Schweden – Sommer 2009)
Im Norden von Finnland am Polarkreis wird es im Sommer nicht finster. Es war leicht für uns, ein geeignetes Schlafplätzchen mit unserem Campingwagen zu finden, weil der Zeitdruck wegfiel. In Finnland konnte ich es mir erlauben, anspruchsvoll zu sein: „Ich möchte es ruhig haben und knapp bei einem See stehen, für mein tägliches, morgendliches kühles Bad.“ Wir mussten nicht lange suchen: der Badestrand der kleinen Stadt war frisch gemäht, und dahinter lag ein großer offener Sportplatz. Ich konnte mich auf eine ruhige Nacht freuen. Nachdem ich ein großes Glas herrlichen Likör aus Tallin getrunken hatte und mir die Ohropax fest in die Ohren drückte schlief ich sofort ein. Um ca 6 Uhr 30 wurde ich nicht nur durch die pralle Sonne geweckt, sondern durch Autotürengeknalle. Langsam schälte ich mich aus meiner Daunendecke und zog mir mein indisches Flatterkleid über. Fast geräuschlos öffnete ich die Campytür. Ich traute meinen Augen nicht. Wir waren umzingelt von Autos, die dicht an dicht um uns herum standen. Aus den Autos krochen zum Teil ein oder zwei recht alte Leute heraus, die scheinbar nicht sehr gut zu Fuß auf einen Platz nahe dem Strand zusteuerten, der mit feinem Kies bestreut war. Immer mehr Leute strebten zu diesem Platz, zum Teil schwerfällig auf ihren Handwagerln (Rolleder) gestützt, zum Teil in Elektrositzwagerln.
Um besser sehen zu können holte ich schnell meinen Feldstecher aus dem Campy. Weiterlesen
Wir suchen unsere Reiseziele meist zufällig aus. Walter surfte im Dezember 2008 im Internet und stellte erstaunt fest, dass es noch freie Plätze gibt für einen Direktflug nach Bangkok mit der Fluglinie AUA. Die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit wirkt sich auch auf den Tourismus aus und lässt die Leute zögern. Weiterlesen
Wenn man durch Indien fahren will ist es am besten man mietet sich ein Auto mit Chauffeur. Man macht sich mit dem Driver die Route aus und er erledigt die administrativen Angelegenheiten der Reise. Ein Driver begleitet seinen Gast während der gesamten Reise, er ist auch Dolmetscher. Im Jahre 2002 wurde meiner Schwester Hanni von ihrer Arbeitskollegin der indische Driver Rocky empfohlen, der uns durch Radjasthan chauffierte. Rocky ist 34 Jahre alt, es war höchste Zeit für ihn zu heiraten. Weiterlesen
Für alle, die es noch nicht wissen: Walter und ich fahren seit der Pensionierung mit unserem CAMPY durch die Welt. Campy ist ein Nissan-Trade und war Walters letztes „Arbeitsauto“. Er hatte damit als Baumeister seine Arbeiter und Materialien transportiert. Der Kastenwagen wurde von Walter zu einem Campingauto umgebaut, wo man gut schlafen und kochen kann. Von 2 großen Solarpanelen am Dach und 4 Batterien haben wir genug Strom für unseren 60 L Eiskasten , die Heizung ist eine Diesel-Standheizung. Unser Trinkwassertank fasst 140 Liter , der Dieseltank 120 Liter. In einer normal großen Abwasch kann man bequem „ duschen“ oder Geschirr waschen . Wir können zu jeder Tag und Nachtzeit binnen Minuten weiterfahren, um eventuellen Gefahren schnell auszuweichen. Unser Campy ist unauffällig wie ein Lieferwagen und innen ist er gerade so groß wie unser Badezimmer in Stillfried. Wir führten einen kleinen Anhänger mit , weil wir für Kater Fritz für 3 Monate 90 kleine Futterdosen brauchten, ebenso Katzenstreu und Trockenfutter. Weiterlesen
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